Wohl anders!

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„So geht´s, doch anders geht es auch!“

das Brecht´sche Wort

mystisch umwebt von Traumgedanken

wohl anders

und doch nicht falsch, nur anders!

 

So vieles mich ständig berührt,

ich könnte ein Gefühl von Glück beschwören,

ein Hochgefühl, wie es die Meereswelle,

in eleganter steter Wiederkehr,

zur Dreiecksflöte singt.

 

Und es gibt Dinge, die ich beschrieben,

die so zart und schlicht in meinen Worten ruhen.

Das Papier, das weht am Mast,

in einem dieser Meere,

die Wellen bringen diese Wiederkehr,

wohl anders,

aber doch zu dir!

©Text by Karin Kronreif, Foto by Stephanie Mohr
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Ein besonderer Gast

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Da tupfte mich eines Tages der kleine rote Elf an und meinte: “Ach Karin! Warum schreibst du keine Geschichten mehr über mich… über das Land der roten Farben… oder über meine vielen Elfenfreunde?!“

„Mhmmmm… weißt du mein liebster Freund… das ist gar nicht so einfach. Mein alter Verlag „streitet“ noch immer mit mir und ich muss leider warten und warten und warten…“

Der kleine Elf senkte seinen Kopf und mit trauriger Stimme flüsterte er mir zu: „Ich mag keine Streitereien…. ich mag sie nicht!“

„Ich auch nicht, gar nicht!“, flüsterte ich zurück. Da setzte sich der kleine Elf auf mein Fensterbrett und blickte hinaus: „Siehst du diesen Sternenhimmel. Stell dir vor, ein kleiner Stern da oben heißt Verlag. Nur ein Stern von so vielen, die wir erblicken können. Und all die anderen… schau doch… all die anderen, die wir sehen!“

Während der kleine Elf schwärmerisch weiter sprach, stand ich auf und ging zum Fenster. Ich sah einen wunderschönen Sternenhimmel und da wurde mir die Bedeutung klar. Viele Sterne… viele Wege… viele Möglichkeiten.

Ich hob den kleinen Elf hoch, küsste eines seiner spitzen Ohren und bedankte mich.

Das war der Anfang. So entstand, viele Tage und Nächte später, mein kleines Osterbuch. Eine Sonderauflage – ein neuer Stern, der nun am Himmel strahlen wird!


Unter dem Titel: „Wie kommt das ROT auf dein Osterei?“ ist das kleine Büchlein (A5 mit 20 Seiten) ab 1.März 2017 bei mir erhältlich.

Für Kinder, die bereits das Buch „Im Land der roten Farben“ gelesen haben und für ALLE Kinder, die sich über ein Buch in ihrem Osternest sehr freuen!

Das Buch kostet € 8,50 und gerne schreibe ich für meine kleinen LeserInnen eine Widmung dazu.

Bestellung per Email an: kronreif@kabsi.at


Stellt euch vor, wer mir gerade beim Schreiben zusieht! Der kleine Elf… und er strahlt! Genauso wie ein Stern am Himmel.

Viel Freude beim Lesen wünscht

Karin ❤ 

Valentin, Rosen und die Liebelei

Weil Valentin ist….weil mir mein Gedicht dazu gerade eingefallen ist….weil ich es euch heute nochmals „schenken“ möchte…..weil der Frühling bald kommt und ich die Kostbarkeit der Liebe, als eine besondere Dankbarkeit empfinde ❤

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ROSENLIEBELEI

Erinnerungen steigen hin,

wo Glück um Glück

im Meer der Rosen weht.

Gebilde, die die Nacht verschönern,

an Orten, die wie vom Paradies verzaubert,

ihre schweren Türen öffnen.

 

Rosendurchliebte Einigkeit,

die sanft im Spiel

von Licht und Schatten weht.

Schmetterlinge,

die sich am Wiesenrand über Halme neigen

und trunkensanft ihre Schatten werfen.

 

Es schwingt durch die Welt ihr Klang,

Liebelei, im hellsten Ton,

Geigen schimmern zum Regenbogen

und eine Rose verströmt den Satz

„Ach, wie ich dich liebe“

 

©Text: Karin Kronreif, Bild: Stephanie Mohr

Der Fremde

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Wie oft bin ich gestanden

vorm Gestern wie ein Fremder

und löschte Kerzen aus

und brach den wilden Mohn.

Manchmal, wenn die Dämmerung

wie ein weicher Schleier fällt,

fühlt sie mit mir die alten Stunden,

die so fest an meinen Träumen hingen.

 

Nun jetzt, wird das Morgen neu gelebt;

die Schatten brechen sanft das Licht,

blicken hindurch, an mir vorbei,

bis in die Tiefe der Vergangenheit.

Kein Fremder bin ich mehr,

will bleiben, in dieser Stille,

welche Götter schufen.


© Bild : Arno von Rosen
(einen lieben Dank an Arno für dieses wunderbare Foto)
©Text Karin Kronreif

Sanfte Stille

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Zwei Augen hab ich gesehen,

des Schlafes und der Träume,

bloß da, um das Licht zu liebkosen,

das sanft meinen Atem verhielt.

 

Und ich sah zwei Augen,

in deren dein Schimmer ungeweinter Tränen ruhte,

zart gefroren war der Schnee,

schlafdunkel dieser wunderbare Tag.

 

Zwei Augen hab ich gesehen,

des Schlafes und der Träume,

bloß da, um die Stille zu spüren,

die sanft meinen Atem verführte.


©Bild und Text by Karin Kronreif