Herbstliebelei

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„Magst du mich?“ fragte die stolze Kastanie

das gefallene Blatt.

„Nein“ sagte das Blatt und drehte sich weg.


„Magst du mich?“ fragte sie den runden Kies.

„Nein“ antwortete der kleine Stein und rollte sich weg.


Die Kastanie fühlte sich einsam.

Kalt wurde es und sie spürte eine Traurigkeit in ihr. Plötzlich weinte sie.


Das bemerkten das kühle Blatt, drehte sich ihr zu

und umarmte sie zaghaft.


„Danke“ flüsterte die Kastanie.

Sie kuschelte sich zum Blatt und mir war’s, als hörte ich beide glücklich seufzen.


Im Blick der Dankbarkeit

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Die Dankbarkeit hält fest

den Blick der Vergänglichkeit,

doch nun will sie gleiten

hinaus in die Ruhe des Lebens.


Verspielt neugierig

umschließt sie dein Herz,

als wäre eine zarte Brise

der Gedanke aus dem was war.


Eine Ewigkeit beginnt zu ruhen

umarmt und streichelt dein Gewissen,

wie ein Hauch ist diese Weite

du fühlst und fühlst es nicht.


Gezögert erhascht

umschließt sie deine Träume

und bettet sie ein,

in die Weite deiner Dankbarkeit!


Foto © Jürgen Gschiel

Ein fast vergessener liebster Blog Award !

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Die liebe Petra https://pawlo.wordpress.com/2015/09/01/noch-ein-liebster-blog-awardanother-blog-award/ hat mir vor längere Zeit eine wunderbare Nominierung geschenkt!

Es hat zwar lange gedauert aber hier sind sie…meine Antworten zu deinen Fragen.

  1. Redest du gerne über Kunst?
  • Natürlich….es ist ein wunderbar vielfältiges Thema. Es ist auch so unterschiedlich in Anschauungen , Meinungen, Gefühlen…..und das gefällt mir besonders daran!
  1. Welche Kunst ist die wichtigste für dich?
  • …die ganze Palette der schönen Künste 😉
  1. In wieweit hat die Natur für deine Kunst eine Bedeutung ?
  • eine sehr große…weil es inspiriert…weil ich mich als Teil davon fühle
  1. Inspiriert dich Musik?
  • Auf jeden Fall….ich schreibe nur mit Musik….und dazu brauch ich fast immer die gute Klassik!
  1. Brauchst du manchmal Stille um kreativ zu sein?
  • Ja manchmal…..viele Gedanken sind in der Einschlafphase bei mir….in der Stille und Ruhe bevor das Träumen das Denken im Bewusstsein übernimmt 😉
  1. Auf welche Frage zu deiner Kunst wüsstest du gerne eine Antwort?
  • Ich hatte den Tipp bekommen, für eine Kulturförderung einzureichen…dann entdeckte ich die Altersgrenze bis 40. Und das hat mich sehr geschockt….weil gerade Kunst doch niemals altersbezogen sein darf…niemals…Kunst darf kein Schubladendenken haben….dazu hätte ich gerne eine Antwort…von den Verantwortlichen dieser Bestimmung!
  1. Brauchst du manchmal von deiner Kunst eine Auszeit?
  • Nein – auf gar keinen Fall!!

Das wars….liebe Petra, danke nochmals ! ❤

Ich werde keine neue Nominierung aussprechen 🙂

Herbstverträumt

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Blätter die träumen

und im Schlaf versunken

ihre Sehnsucht stillen

wünschend, fordernd

im Drang von Denken und Zeit.


Schlicht, im Herbstgewand

bedeckt mein Gestern.

Ruhig und zart

küsst das Blatt die Erde

vergräbt die wohlige Erinnerung.


Der Morgen wird vergehen

in den Schritten meines Weges,

die Schönheit streichelt

und berührte den Raum der Seele,

wandert weiter

und Blätter träumen.


Das Verschwinden der Kritzelein

Da muss ich doch mitmachen….auch wenn ich das absolute Anti-Zeichen-Talent bin…..aber die Idee ist entzückend und damals….ja damals….da habe ich auch noch nebenbei gekritzelt 🙂 !

Lieber Jules…..die Idee ist einfach zum MITMACHEN ! Hier mein Meisterwerk – live während einer Handy-Telefoniererei gekritzelt 😉

https://trittenheim.wordpress.com/2015/10/12/doodeln-ohne-draht-ein-mitmachprojekt-gegen-das-verschwinden-einer-kulturtechnik/

?????????????

Dazu fällt mir jetzt klassisch ein…


Punkti Punkti

Strichi Strichi

ist das nicht ein Mondgesichti?

Hat zwei lange Ohren

ist in Wien geboren


und wie gehts weiter?….keine Ahnung mehr !

Träume

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Und es gibt Tage, die voll Liebe

das Delta meiner Träume schließt,

wo dieses Licht so unvergesslich warm

den letzten Traum einbettet

in diese, eine, rosenhafte Ferne.


Wie ein Traumgesicht,

mit vagen Zeichen

küsst es all die Wunden,

kein Wort kerbt die kleinen Falten,

nur die Melodie der Gedanken

berührt ganz sanft, deinen Mund.


Und Nächte gibt es, die voll Träume

über den Hügel unserer Sehnsucht gehen,

in eine blaue, dunkelblaue Stunde,

zwischen Unendlichkeit und Ewigkeit

dort, wo das Licht so unvergesslich hat begonnen.

Gedanken zart

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Vom Wind Geformtes,

Leichtes tanzt im Glück,

die Ferne vertraut wie Bildernacht.

Sinnlichkeit

sich dreht, bewegt.


Die Sonne trifft die Schräge

und Schatten knien in weicher Bucht,

dahinter lockt die Lebensfreude

und atmet ohne Lungen –

wie schön du bist!


Sagen, Märchen und Legenden

in jeder Schwellung lehnt das Glück,

ein Reigen wunderbarer Feen

ein Taumeln für die Nacht.


Da ist etwas,

will mit Zärtlichkeit sich paaren,

in Liebe frei, in Sehnsucht still.

Versinkt dann, bald –

und doch nicht gleich!