Alle Beiträge von Karin Kronreif

Schreiben ist die Möglichkeit das zu denken was du nicht sagen kannst und das zu lesen was du schreiben willst.

Lass uns doch oder Gedanken zum Lockdown

Lass uns dort hingehen

wo das Ende dieser gefangenen Zeit zur Nähe wird.

Keine Zweifeleien aber doch mit Vorsicht

dort, wo die Hoffnung zum Regenbogen flieht

und in ihrer Schönheit sanft verweilt.

Lass uns bald vergessen

wo der Beginn dieser Zeit war.

Denn meine Beine wollen laufen,

zum Takt der Musik wippen

und Löcher in den Sand bohren.

Lass mich die Freiheit spüren.

Lass uns das Leben staunend wieder begegnen.

copyright by Karin Kronreif

Dankbarkeit

Mein Bild des Jahres 2020 ist die erste Begegnung mit meiner Mama nach ihrer schweren Corona Erkrankung.♥️

Ich möchte euch für 2021 das BESTE wünschen..bleibt gesund…ideenreich…tolerant und liebevoll♥️

Danke für eure tollen Beiträge die ich nun wieder regelmäßig lesen darf…für das Genießen der Melange und für eure Kommentare zu meiner Lyrik.

Prosit und Bussi aus Wien 🍀😘

Aus der Nacht….

Süßer Traum, komm nur,

beuge dich dem Licht,

welches aus der Nächte Tiefe

tausendfältig bricht.


Aus der Nacht des Nichteins leite mich

in den hellen Tag,

der im Dufte später Rosen

mich umschlingen mag.


Ich weiß, wie Herbste drängen,

mit bunten Blättern winken,

die sachte, angestrahlt zuweilen,

ins frühe Dunkel sinken.


Ich weiß – doch weiß ich nicht,

ob jemals ein Traum erfüllt

aus diesen Nächten tritt,

welcher mich umhüllt?


Aus der Nacht stoße mich

in den hellen Tag,

der im Duft der frühen Rosen

mich mit dir umschlingen mag.


copyright by Karin Kronreif

herbstliebe

Ich liebe sie,

die Abende des Herbstes,

noch einmal das Ersehnte,

die Träume, die Rosen und du,

und alles schon etwas flüchtig,

der Wind, das bunte und feuchte Laub,

die Sonne verrostend,

ein Abschluss, wenn auch nur in Dingen.

Ich liebe diese Stunden,

der kahlen Zeiten nahe und doch versucht

die Wärme zu tragen.



copyright by Karin Kronreif

WienGedanken

#wienliebe

Der Klang der Geige

die Freude der Menschen

das Leben in ihrem Leben

in ihrer Wichtigkeit der Freiheit.


Doch dann – das Unvorstellbare

reicht uns die Hand und

zieht eine Stadt hinein

in den Wahnsinn!


Stumm sitze ich da

und bin ein Teil der Bühne

ein Stück der Gegenwart

der Blindheit aller Taten.


Eine Inszenierung der Wahrheit,

gefüllt mit dem Schrei der Angst,

das Herz wird eingeschnürt,

der Geist versucht zu wachen.


Klar, verstummt und wütend im Schreien.

Der Tod und die Freiheit

verlassen Hand in Hand

den Schauplatz der Wahrheit.

copyright by Karin Kronreif

Der wunderschöne 1. Bezirk in Wien, ist das Herz dieser Stadt. Nächte verbrachte ich dort, wo der Wahnsinn gestern zugeschlagen hat. In tollen Bars, Kneipen und Lokalen. Freiheit und das Leben, das symbolisiert dieses Stückchen Wien. Mein Wien, das ich so liebe, wurde gestern vom Terror begraben. Doch nicht für immer, nur für jetzt. Unsere Freiheit, die so schwer erkämpft wurde, die darf man sich niemals wieder nehmen lassen. NIEMALS ❤