Schlagwort-Archive: Träume

Der fliegende Traum

wipfel

Einst saß ein Traum

auf hohem Wipfel

und blickte hinab

in ein Tal der vielen Seelen.

Suchend war sein Verlangen

doch nicht wissend.

Denn was weiß ein Traum?

 

So saß er da,

viele Tage und noch mehr an Stunden,

da wurde es einer Seele doch zu bunt

und nervend fragte sie den Traum:

„Was suchst du mit deinen Blicken?!“

„Dein Leben, meine Seele!“

„Das Leben lieber Traum, das wirst du in mir nicht finden!“

 

Da flog der Traum

vom hohen Wipfel

hinunter in ein Tal,

das ohne Seelen war,

Knochen und Asche auf Steinen und Kruzifixen,

doch ein Leben, das gab es in dem Tale nicht.

 

Der Traum flog wieder zurück,

zum hohen Wipfel,

und wissend meinte er zur Seele:

„Das Leben, liebste Seele, das bist du selbst.

So bleibe ich hier und warte,

bis du den Wunsch verspürst,

dich und mich –

als Teil des Lebens hinzunehmen.“

© Text & Bild by Karin Kronreif
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Sanfte Stille

budda

Zwei Augen hab ich gesehen,

des Schlafes und der Träume,

bloß da, um das Licht zu liebkosen,

das sanft meinen Atem verhielt.

 

Und ich sah zwei Augen,

in deren dein Schimmer ungeweinter Tränen ruhte,

zart gefroren war der Schnee,

schlafdunkel dieser wunderbare Tag.

 

Zwei Augen hab ich gesehen,

des Schlafes und der Träume,

bloß da, um die Stille zu spüren,

die sanft meinen Atem verführte.


©Bild und Text by Karin Kronreif

Träume

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Und es gibt Tage, die voll Liebe

das Delta meiner Träume schließt,

wo dieses Licht so unvergesslich warm

den letzten Traum einbettet

in diese, eine, rosenhafte Ferne.


Wie ein Traumgesicht,

mit vagen Zeichen

küsst es all die Wunden,

kein Wort kerbt die kleinen Falten,

nur die Melodie der Gedanken

berührt ganz sanft, deinen Mund.


Und Nächte gibt es, die voll Träume

über den Hügel unserer Sehnsucht gehen,

in eine blaue, dunkelblaue Stunde,

zwischen Unendlichkeit und Ewigkeit

dort, wo das Licht so unvergesslich hat begonnen.

Der Traum

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Der Traum hält an

und bleibt

verweilt in seiner Hoffnung.

Niemals alleine

und doch, nur in dir selbst,

ganz still

nur wartend .


Der Traum wird zum Leben.

Der Blick ein anderer,

die Einsamkeit verblasst,

im Bitter ihrer Süßheit

ganz zärtlich

nur träumend.


Der Traum zieht weiter

und blickt zurück

verweilt in seiner Güte

ganz still

nur glücklich.


Das versteckte Glück


Irgendwo zwischen

der Welt hier und

den Träumen dort

steht sie – die kleine Hütte!


Versteckt im Walde

und doch – mit einem Blick so frei

weit oben – dort wo Bäume

den Schatten spenden

und die Sonne wärmen kann.


Wo die Nähe sichtbar

und die Ferne unsichtbar wird

weil alles

an diesem magischen Ort

dem Zauber unterliegt.


Wo kein fragen und handeln

wo kein müssen und dürfen

wo kein ja und nein

das Träumen bestimmen.


Ein Glück lebt dort

verliebt in diesen Zauber

es blickt zu dir

und lächelt dich an!

©sugar4all