Ein Hauch vom Wind

160814

 

Irgendwo fängt an ein lauer Wind zu wehen,

erfüllte Wünsche gleichen dem Verblühen.

Das Paradies, der rote Himmel

schmelzen tief in den Gefühlen.

 

Hoffnung dieser Lebenssamen,

er keimt und reift

und er entfaltet sich

und goldet, als Lebensbaum,

umschlingt den Himmel

und die Stunden, die er liebt.

 

Irgendwo fängt an ein lauer Wind zu wehen,

Sehnsucht spürt sich mitzuteilen,

Fröhlichkeit, auch das Vergebliche

und Lachen, das auf Tränen schwimmt.

 

 

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Einblick

Venedig


 

Graue Bänder schneiden

durch die versponnene Traurigkeit,

lichtdurchdrungene Gedanken erwachen,

ein Blick, unendlich wirr und doch ganz klar.

Wolken, die die Morgen formen,

und Tage, wunderschöne Tage,

die Herzen und Zärtlichkeiten

für dich finden werden.

 

Siehst du die Welt vor meinem Fenster?

Bücher fliegen Träumen zu

und Leben wächst von dort heraus.

Es enthüllt dir nach und nach

ein Bild, unendlich zart,

es zeigt dir Raum

und schenkt den Augenblick

in dem du lebst,

der dauert, vergeht

und doch wird er bleiben.

 

Seelennebel

cobenzl 110116

 

Tut wohl, die kühle Luft des Winters,

die durch offene Seelen weht,

wenn Blätter fliegen

und Bäume schläfrig in Schatten nicken,

das Schweigen staunt und lauscht,

ein fernes, beinah regungsloses Atmen.

 

Tut wohl, das Trübe

aus den Wäldern weichen sehn,

die kalten Nebel vom Gewesenen,

im verschollnen Dufte eines Namens träumen,

das Glück zu spüren

hinter geschlossenen Lidern –

Tut wohl, an dich zu denken.