Archiv der Kategorie: Meine Poesie

Texte: © sugar4all

Bogen an Bogen

Tropfen sw

 

Bin ich glücklich,

so reihen sich Bogen an Bogen

glitzernde Tropfen,

wie eine Kette

reihen sie sich.

 

Bin ich traurig,

so reihen sich Bogen an Bogen,

glitzernde Tränen,

wie eine Kette

reihen sie sich.

 

Du fragst,

warum ich weine, lache?

Weil ich das Glück einst gefangen habe,

gefangen mit meinen Händen,

haltend den Sturmwind

der mein Haar zerzaust,

und das Gewitter

über mein brandendes Leben.

 

Ich liebe diese meine Tropfen, Tränen.

 

© Karin Kronreif
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Melancholie der Seele

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Erst bäumst du dich,

dann wirst du wie Natur –

Du harrst gefügig eines Schicksals,

das, gütig oder hemmungslos,

die Färbung deines Denkens zeigt.

 

Es fühlt und ist

wie das Begreifen von Musik

und Beben wacher Inspiration,

wo keiner wartet und niemand ruft.

Nur die Stunden rinnen,

wie in eine Schale,

mit Bildern und Träumen ein.

 

Über glasige Eisbergspitzen

rollt bald matt das Rad der Sonne.

Der Norden ist Boreas Licht,

Helles und Lichtes trägt er für dich.

 

Siehst du die Melancholie, wie wunderschön sie ist?

© Foto und Text Karin Kronreif

Nach einer kleinen Pause bin ich nun wieder bei Euch ❤

Manchmal sind Grippeviren unerträglich, vor allem als sie es wirklich schafften im Doppelturbopack bei mir einzuziehen. Mein emphatisches Herz hat sie jetzt aber vor die Türe gesetzt, was zu viel ist, ist einfach zu viel 🙂

Es war der Herbst, den ich geträumt

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Blätter fallen sanft,

Äste ruhen in ihrer Annehmlichkeit,

meine Welt wird bunt

und graue Nebel plötzlich wunderschön.

 

Ich berühre den Boden

und fühle das Laub,

da sehe ich mein Leben;

flaniert vorbei und blickt mich an.

 

Blätter fallen sanft,

liebende Zeiten sitzen an murmelnden Bächen,

wie kleine Elfen mit baumelnden Beinchen

und gülden glänzt ihr Haar.

 

Ich berühre den Boden

und fühle die Kraft,

da sehe ich mein Leben

und all die Blätter, die wie im Schlaf versunken.

 

Es war der Herbst, den ich geträumt.

 

©Karin Kronreif

Herbstverliebt

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Blätter die träumen

und im Schlaf versunken

ihre Sehnsucht stillen,

wünschend, fordernd

im Drang von Denken und Zeit.

 

Schlicht, im Herbstgewand

bedeckt mein Gestern,

ruhig und zart

küsst das Blatt die Erde,

gräbt mit ein die wohlige Erinnerung.

 

Der Morgen wird vergehen

in den Schritten meines Weges,

deine Tiefe  streichelt

und berührt den Raum,

wandert weiter und Blätter träumen.

 

copyright by Karin Kronreif 

 

Nicht nur eine neue Jahreszeit meldet sich zurück. Auch ich bin nun wieder in der wunderbaren Bloggerwelt angekommen. Freue mich auf eure vielen Beiträge, die ich wieder lesen kann und darf.

Mein Kopf ist voll mit Ideen, Geschichten und Gedanken. So kleine Pausen im Leben tun einfach oft sehr gut….ihr werdet es bestimmt merken.

Herzlichst Karin ❤

 

Hoffnung

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Nicht immer denken und zweifeln, sondern hoffen.

Kopf hoch und hoffen.

Ohne Hoffnung keine Ernte, ohne Hoffnung kein Verständnis und damit kein Friede zwischen den einzelnen Menschen und den Völkern.

Man sah es ja, ohne Hoffnung keine wahre Kunst. Kurzum, ohne Hoffnung keine Hoffnung, aber Opfer und nochmals Opfer, einen lieben Gott etwa, eine Renaissance oder eine Handvoll Liebe.

©Text und Foto by Karin Kronreif (sugar4all)