Archiv der Kategorie: Meine Poesie

Texte: © sugar4all

Es war der Herbst, den ich geträumt

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Blätter fallen sanft,

Äste ruhen in ihrer Annehmlichkeit,

meine Welt wird bunt

und graue Nebel plötzlich wunderschön.

 

Ich berühre den Boden

und fühle das Laub,

da sehe ich mein Leben;

flaniert vorbei und blickt mich an.

 

Blätter fallen sanft,

liebende Zeiten sitzen an murmelnden Bächen,

wie kleine Elfen mit baumelnden Beinchen

und gülden glänzt ihr Haar.

 

Ich berühre den Boden

und fühle die Kraft,

da sehe ich mein Leben

und all die Blätter, die wie im Schlaf versunken.

 

Es war der Herbst, den ich geträumt.

 

©Karin Kronreif
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Herbstverliebt

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Blätter die träumen

und im Schlaf versunken

ihre Sehnsucht stillen,

wünschend, fordernd

im Drang von Denken und Zeit.

 

Schlicht, im Herbstgewand

bedeckt mein Gestern,

ruhig und zart

küsst das Blatt die Erde,

gräbt mit ein die wohlige Erinnerung.

 

Der Morgen wird vergehen

in den Schritten meines Weges,

deine Tiefe  streichelt

und berührt den Raum,

wandert weiter und Blätter träumen.

 

copyright by Karin Kronreif 

 

Nicht nur eine neue Jahreszeit meldet sich zurück. Auch ich bin nun wieder in der wunderbaren Bloggerwelt angekommen. Freue mich auf eure vielen Beiträge, die ich wieder lesen kann und darf.

Mein Kopf ist voll mit Ideen, Geschichten und Gedanken. So kleine Pausen im Leben tun einfach oft sehr gut….ihr werdet es bestimmt merken.

Herzlichst Karin ❤

 

Hoffnung

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Nicht immer denken und zweifeln, sondern hoffen.

Kopf hoch und hoffen.

Ohne Hoffnung keine Ernte, ohne Hoffnung kein Verständnis und damit kein Friede zwischen den einzelnen Menschen und den Völkern.

Man sah es ja, ohne Hoffnung keine wahre Kunst. Kurzum, ohne Hoffnung keine Hoffnung, aber Opfer und nochmals Opfer, einen lieben Gott etwa, eine Renaissance oder eine Handvoll Liebe.

©Text und Foto by Karin Kronreif (sugar4all)

 

 

Sommerliebe

Sommerliebe

Ich liebe diese frühen Stunden

noch ehe Tag und Tau,

Gedanken zart und ungebunden

mit Flügeln aus der Ferne schweben,

sich sanft auf meine Lider legen

und glühendzarte Klarheitsfunken reifen.

 

Wenn dann wie Perlenregen dicht

das helle Glück der Sommernacht

aufglänzt, um die Lust der Sehnsucht zu bedecken

und gleichwohl

ich den kleinen Tropfen Schweiß

mit meinem Finger sanft berühre.

Die Weite, hoch und dunkelblau

im Widerschein der Liebe.

 

Die Nacht verfließt,

sammelt sich an Polstersäumen,

zurück bleibt diese leichte Süße

die fest an unseren Lippen klebt.


Bild und Text ©Karin Kronreif (sugar4all)