Archiv der Kategorie: Meine Poesie

Texte: © sugar4all

Hoffnung

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Nicht immer denken und zweifeln, sondern hoffen.

Kopf hoch und hoffen.

Ohne Hoffnung keine Ernte, ohne Hoffnung kein Verständnis und damit kein Friede zwischen den einzelnen Menschen und den Völkern.

Man sah es ja, ohne Hoffnung keine wahre Kunst. Kurzum, ohne Hoffnung keine Hoffnung, aber Opfer und nochmals Opfer, einen lieben Gott etwa, eine Renaissance oder eine Handvoll Liebe.

©Text und Foto by Karin Kronreif (sugar4all)

 

 

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Sommerliebe

Sommerliebe

Ich liebe diese frühen Stunden

noch ehe Tag und Tau,

Gedanken zart und ungebunden

mit Flügeln aus der Ferne schweben,

sich sanft auf meine Lider legen

und glühendzarte Klarheitsfunken reifen.

 

Wenn dann wie Perlenregen dicht

das helle Glück der Sommernacht

aufglänzt, um die Lust der Sehnsucht zu bedecken

und gleichwohl

ich den kleinen Tropfen Schweiß

mit meinem Finger sanft berühre.

Die Weite, hoch und dunkelblau

im Widerschein der Liebe.

 

Die Nacht verfließt,

sammelt sich an Polstersäumen,

zurück bleibt diese leichte Süße

die fest an unseren Lippen klebt.


Bild und Text ©Karin Kronreif (sugar4all)

Strawberry Fields Forever – Erdbeerwolken

Erdbeerwolken

Lass mich an dir anlehnen

und die Erdbeerwolken zählen.

Nicht die Wahrheit hängt am Leben,

es sind rote Wolken, in die wir fliegen.

 

Unser Leben kann so leicht sein,

wenn wir unsere Augen schließen

und nur das sehen, was zu verstehen erscheint.

Es macht mir nichts aus,

ein Niemand zu sein.

Erdbeerwolken mag ich zählen,

denn nicht die Wahrheit hängt am Leben,

es sind rote Wolken, in die wir fliegen.

 

Kein Baum ragt in den Himmel

und niemand blickt nach unten.

Das ist wunderbar und gibt mir Sinn,

denn manchmal glaube ich doch,

irgendwo ganz oben zu sitzen

und ich wünsche mir:

lass uns Erdbeerwolken zählen,

lass uns in den roten Himmel fliegen,

nicht nur jetzt, sondern für immer!

 

Ein frei interpretierter Text © by Karin Kronreif zum wunderbaren Song der Beatles – Strawberry fields forever

 

Die Liebe und das Leben

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Neben mir im Gras lacht das Leben

und trinkt aus seinen reichsten Schalen,

ich sitze, ruh und fühle

der Freude zarten Schein.

 

Will nur den Sonnenblick auf meine Wege streuen,

vergissmeinnichtumsäumt,

da senkt sich nieder ein warmer Glanz,

auf meiner Augen staunend Dank.

 

Ich fasse an das Blühen,

es hält und lässt sich streicheln,

der Bäume Rinde auch, das Farn,

das dicht und satt im Grün der Moose steht.

 

Neben mir im Gras,

da lacht mein Leben.

Ich sitze, ruh und fühle

der Liebe sanft umspielten Schein.

 

Text und Bild © Karin Kronreif

Ohne Titel…. nur ein ?

Nächtlich muss ich wandern nun,

wandern in die Nacht hinein,

mit mir, der bleiche Mondenschein,

wenn die andern träumend ruhn.

Die Nacht ist kühl, voll Holderduft,

Leuchtwürmchen steigen und sinken,

machtvoll wollen sie alles durchdringen

und tiefe Stille erfüllt die Luft.

Auch mir hat mein Herz sich aufgetan,

sinnend lauscht meine Seele hervor,

zerstößt in nächtlicher Schwärze das Tor,

was heute mein Leben, ist morgen vertan.

 

Ein Spiel von Bild und Wort ❤