Der Fremde

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Wie oft bin ich gestanden

vorm Gestern wie ein Fremder

und löschte Kerzen aus

und brach den wilden Mohn.

Manchmal, wenn die Dämmerung

wie ein weicher Schleier fällt,

fühlt sie mit mir die alten Stunden,

die so fest an meinen Träumen hingen.

 

Nun jetzt, wird das Morgen neu gelebt;

die Schatten brechen sanft das Licht,

blicken hindurch, an mir vorbei,

bis in die Tiefe der Vergangenheit.

Kein Fremder bin ich mehr,

will bleiben, in dieser Stille,

welche Götter schufen.


© Bild : Arno von Rosen
(einen lieben Dank an Arno für dieses wunderbare Foto)
©Text Karin Kronreif
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13 Kommentare zu “Der Fremde”

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