Es war der Herbst, den ich geträumt

herbst
Blätter fallen sanft,
Äste ruhen in ihrer Annehmlichkeit,
meine Welt wird bunt
und graue Nebel plötzlich wunderschön.

 

Ich berühre den Boden
und fühle das Laub,
da sehe ich mein Leben;
flaniert vorbei und blickt mich an.

 

Blätter fallen sanft,
liebende Zeiten sitzen an murmelnden Bächen,
wie kleine Elfen mit baumelnden Beinchen
und gülden glänzt ihr Haar.

 

Ich berühre den Boden
und fühle die Kraft,
da sehe ich mein Leben
und all die Blätter, die wie im Schlaf versunken.

 

Es war der Herbst, den ich geträumt.

© Karin Kronreif

 

Wenn ich an Herbstgedichte von mir denke, fällt mir sofort dieses hier ein….es ist und bleibt eines meiner Lieblinge in dieser Jahreszeit ❤

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Der weiße Elf – mein neues Kinderbuch

 

Ich freue mich sehr, dass mein neues Kinderbuch die Welt der Kinderliteratur bereichern darf. Ab Mitte Oktober ist es erhältlich…Vorbestellungen ( auch gerne wieder mit einer persönlichen Widmung von mir) sind ab sofort möglich.

Mit Ulli Modro habe ich eine wunderbare und außergewöhnliche Künstlerin für meine Geschichte begeistern können. Ihre Illustrationen sind einzigartig und unglaublich stark in den kleinsten Details.

Freut euch mit mir…..lasst die Korken knallen!!

Auch wenn die Geschichte berührend ist, am Ende schenkt sie dem kleinen Leser ein Lächeln !

 

Eine einfache Geschichte

Claude, ich möchte, daß du eine Geschichte über Frauen schreibst, ich habe es nämlich satt, daß es immer Geschichten von Kerlen sind“

romy schneider sw

 

Tagebucheintrag von Romy Schneider Ende 1976. Der Film von Claude Sautet hatte zwei Jahre später, am 22.11.1978, Premiere in Frankreich.

Heute wäre sie 80 Jahre alt…….ich verehre sie noch immer ❤ !

 

(Quelle Zitat: Ich, Romy Tagebuch eines Lebens – 1988)

Wer hat uns erlaubt, die Welt zu nehmen?

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Liebe Welt,

wer hat dir erlaubt zu selektieren?

Ist‘s der Mensch, der dich gewähren lässt?

Doch Mensch scheint nicht gleich Mensch zu sein,

obwohl doch überall die gleiche Sonne scheint.

Der Mensch hätt‘ viele Tage,

wo Blütenmeere warten.

Doch zu wenig ist’s dem Mensch.. pah…was ist das Schöne?

Es keimt die braune Erde.

 

Wer hat uns erlaubt, die Welt zu nehmen?

© Karin Kronreif

 

 

Das Buch

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Worte spielen in meinem Kopf, Sätze bilden Gedanken,

und doch will ich nicht sprechen, ich will mir behalten das Nichtgesagte.

Ich lass es mir, es wird zu Gedachtem aber nicht zu Gesagtem.

Dieser kleine Unterschied würde die Welt wohl friedlicher machen.

So denke ich

und bewerte nicht Gefühltes sondern belasse es

und berede nicht Gesagtes sondern bedenke es

und beruhige nicht Geliebtes sondern bewundere es.

 

Gedanken bilden Zeilen, Zeilen werden zu Zeiten

und doch werde ich irgendwann,

in meiner kurzen Zeit, dem Gedachten eine Wertigkeit geben

und werde sprechen, sprechen das Gedachte, das ich zur Geschichte schrieb.

Denn, irgendwann ist bald, dann werde ich hier sitzen

und das Leben in meinen Händen halten,

nicht mehr als ein Gedanke hingegen als bedeutungsvolles Buch.

© Text und Foto by Karin Kronreif
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