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Liebe denkt nicht

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Wege führen mich an der Hand

und der Himmel spielt mit Wolken.

Während Regentropfen kokettieren

zwinkern Eiskristalle frech mir zu.

 

Ich lache und weiß genau,

Liebe denkt nicht.

 

Junge Liebe blüht narzissengelb

und alte Liebe veilchenzart.

Es kuscheln Kieselsteine,

als mögen sie den Boden wärmen.

 

Du spürst und weißt genau,

Liebe denkt nicht.

 

Wege führen uns zum Leben

und der Morgen schenkt den Tag.

Während Wolken decken auf die Hoffnung

tanzt die Sehnsucht durch die Nacht.

 

Wir lieben und wissen ganz genau,

Liebe denkt nicht, nein, Liebe denkt nicht.

 

Zeige mir dein Herz

 

 

Wie sieht dein Herz aus?

Für ein literarisches Kunstprojekt zum Thema „Liebe“ suche ich Herzen.

Ganz einfach….nimm ein unschuldiges weißes Blatt Papier und male/pinsle/airbrushe oder kritzle ein HERZ

Alles ist erlaubt….lasse deiner Kreativität freien Herzenslauf.

Dann ein Foto davon machen und an meine Email-Adresse: sugar2014@gmx.at senden.

Das war’s schon !!!

 

Das Original bitte aufheben, da es im Falle einer Veröffentlichung benötigt wird.

Ich freue mich auf viele Herzen…seid jetzt schon herzlichst umarmt !

 

 

Zeitenwege

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Wo sind nun die Grenzen zwischen Traum und Leben?

Alles fließt und alles webt sich in einander.

Geschehnisse sind Wege, die zum Werden führen,

bestimmend ist, was wir daraus gestalten.

Und manchmal gleiten Tränen aus meinen Augen

und rollen wie glitzernde Perlen –

bloßgelegt von Fühlen und Gedanken.

Siehst auch du die Märchen?

Sie hocken auf hohen Steinen

und kämmen sich das Haar,

ein Vogelruf klingt auf,

irrt suchend durch die Stille.

Da lächeln Blüten und lauschen

dem Silberklang eines fernen Hornrufs.

Das Leben trägt alles

und alles trägt die Liebe.


©Bild und Text by Karin Kronreif

So In Love

 

Gänseblümchen

 

…ohne Musik wäre ein Gedanke, ein nie gemaltes Bild….

…mit Musik da ist ein Gedanke, ein Kunstwerk….

 

Die meisten Menschen wissen, wie schön die Welt ist und wie wunderbar es ist, die kleinsten Dinge zu berühren, die Blume zu streicheln, den Stein zu fühlen, die Baumrinde zu brechen oder ein Birkenblatt treiben zu lassen. Die Pracht offenbart uns die Liebe zum Leben.

Meine eigenen Gedanken zu einem Gedicht von Rainer Maria Rilke….“ Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.“

Wenn Gänseblümchen auf einer Kleewiese blühen…ja dann…liebt mich das Leben …ganz bestimmt!

So in love………… Jill Scott ft. Anthony Hamilton

Text und Bild © Karin Kronreif

Stilles Glück

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Aus brauner Rinde wuchert frischgrünes Leben,

Blätter fangen weiße Wolkenstückchen ein,

rauschen auf und klingen nieder.

Stumm stehe ich davor,

mag die eignen Felder seh’n,

die den Sommermohn nun tragen.

Betupftes Rot umspielt den Blick

und Stille ist’s, Ruhe und Glück.

 

Aus der Hast des Lebens gedeiht die Zeit,

Augenblicke liegen stumm,

seufzen auf und schweigen weiter.

Blind stehe ich davor,

mag die eignen Früchte seh’n,

die den Sommeranfang nun begrüßen.

Versüßter Duft umwirbt die Seele

und Ruhe ist’s, Glück und Stille.

 

Aus dieser Zeit wächst mir die Zukunft,

Erinnerungen bleiben in der Weite,

lächeln an und ziehen fort.

Erstaunt stehe ich davor,

mag die eigne Zukunft seh’n,

die den Himbeermund so zart benetzt.

Verklärtes Denken umjubelt den Geist

und Liebe ist’s, im stillen Glück.

Rosenliebelei

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Erinnerungen steigen hin

wo Glück um Glück

im Meer der Rosen weht.

Gebilde, die die Nacht verschönern,

an Orten, die wie vom Paradies verzaubert,

ihre schweren Türen öffnen.

 

Rosendurchliebte Einigkeit,

die sanft im Spiel

von Licht und Schatten weht.

Schmetterlinge,

die sich am Wiesenrand über Halme neigen

und trunkensanft ihre Schatten werfen.

 

Es schwingt durch die Welt ihr Klang,

Liebelei, im hellsten Ton,

Geigen schimmern zum Regenbogen

und eine Rose verströmt den Satz

„Ach, wie ich dich liebe“

Des Baumes Süße

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Plötzlich steigt der Wunsch mir auf,

diese kleinen Früchte zu bestaunen,

dabei zu schmunzeln und zu wissen

wie süß doch Süße ist,

die aus dem Irdischen träumend wächst.

 

Da blickt mich an die Zartheit

und mit einem wird die Welt so grün.

Schön ist’s, diese heißverliebte Zeit,

nicht mehr schmerzend, kein tiefes Leid,

und sehnsuchtsvoll erhaschen Düfte,

gleiten sanft auf klebrig satten Blättern.

 

Die Liebe, die ich mit dir nun ernte,

sie wartet und sitzt auf jedem Zweig.

Klangerfüllt wiegt sie uns ein

und Bienen umsummen sie

und Käfer umbrummen sie

und all die Früchte werden reif.

 

Schön ist’s, unter diesem Baum.

Oh du mein Buschwindröslein

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Ihre Seele ist voll vom Klange dieser Tage,

die den Nektar aus vollen Bechern trank

die Lust erzählt begierdenhaft

und kein Wind verklärt die sanfte Stille.

 

Wie wundersam das Röslein nun

ihre Schönheit tief in klare Weiten bringt.

Sie fühlt in sich der Ewigkeiten Gier,

das andere Ufer träumt verschmunzelt mit.

 

Meine Seele ist voll vom Klange dieser Tage,

die den Saft in Büsche, Bäume, Sträucher gießt,

wie Wonne ist es, die Liebe nun zu spüren,

und Leben streut die vielen Blüten zart hinein.

Valentinelein

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Hirsch,Wecker, Ringelnatz und Ergo… schöne Valentineleien wünsch ich euch ❤ …und wie meint unser „Kaiser“ immer am Ende: “ Und schön brav bleiben…gell?!“

Nicht küssen – Ludwig Hirsch

Weil ich dich liebe – Konstantin Wecker


 

Meine erste Liebe?

 

Erste Liebe? Ach, ein Wüstling, dessen

Herz so wahllos ist wie meins, so weit,

hat die erste Liebe längst vergessen,

und ihn interessiert nur seine Zeit.

 

Meine letzte Liebe zu beschreiben,

wäre just so leicht wie indiskret.

Außerdem? Wird sie die letzte bleiben,

bis ihr Name in der »Woche« steht.

 

Meine Abenteuer in der Minne

müssen sehr gedrängt gewesen sein.

Wenn ich auf das erste mich besinne,

fällt mir immer noch ein früh’res ein.

 

Joachim Ringelnatz