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Die blaue Unendlichkeit

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Stunden kommen auf wolkenweichen Sohlen,

ein grünes Innehalten senkt sich auf Felder,

es öffnen sich Pforten

einer neuen wunderbaren Zeit.

Der Himmel,

wie aus blauem Glas,

betrinkt sich mit Lust,

liebgewonnene Wälder atmen wieder

und Wurzeln der Vergangenheit flüstern mir zu:

„Geh‘ weiter, gehe bis zur blauen Unendlichkeit“.


©Text: Karin Kronreif, Bild mit großem Dank an Arno ❤
https://arnovonrosen.wordpress.com/2017/03/01/28-tage-spaeter/

Einst im Wandel

 

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Einst streichelte der Wind

die Halme zarter Wedel,

berührte sanft und flüsterte bedacht

und liebte das Spiel der Besonderheit.

 

Einst standen voller Stolz

die Gräser meiner Jahreszeiten,

im Frieden ihrer Einfachheit

und fühlten zart und harrten stark.

 

Einst blickte ich in den Tag,

Gedanken bogen sich,

träumende Worte hörten zu

und kokettierten frech zum Klang des Lebens.

 

Einst, erzählt mir nun der Frühling

und legt sich behutsam neben mich,

keimt, gedeiht und ruht im Wandel,

neue Samen……lächeln mich schon an.

 

Der Duft der Zeit

 

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Es ist Frühling

die Blütenträume sind da,

die Sehnsüchte,

die ihren Duft aus fernen Sonnen trinken,

die Melancholie blassblauer Unendlichkeiten

und Schatten aus Stille und Klang.


 

 

Und es ist Lächeln da,

Gesichter wirken verträumt,

Begierde lässt Gedanken zu,

Blüten schmunzeln und Leben lebt.

Der Wind,

wie zartes Achselzucken,

lässt er zurück Versonnenheit

und jene Freude, die der Frühling weckt!


 

 

Es ist Frühling,

die Sonnenträume sind da,

die Gelassenheit,

die ihren Glanz der Liebe schenkt,

die Sehnsucht rosafarbener Himmelswolken

und jene Hoffnung, die scheinbar nie versiegt.

Ein Weg im Frühling

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An einem Tag voll träumender Vergissmeinnicht,

an einem Ort, der irgendwo

wie einer lieben Reise Händedruck

die Stille von den Bäumen senkt.

Eingegossen in ein Licht,

auf gelbem Wege

fast vergessen von uns Menschen

zurückgelassen und doch bewahrt.

Sinnend lauscht meine Seele

wiegt sich sanft in Notentönen

schwebt im Frieden

als wär Nebeldunst vom Fluss gestiegen.

Spürt den Traum, an diesem Ort

und geht den Pfad, den Weg im Frühling.

Veilchentraum

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Violett zerfließt im tiefen Grün,

wölbt und tönt sich aus

und leuchtet durch Blätterböden,

scheu erblüht ein Veilchentraum.


Durch Tannen dunkles Rauschen,

ziehen blasse feine Fäden

und hauchen fast verzückt

ihr Glück dem Frühling zu.


Da und dort ein Vogelruf

weckt auf die neue Zeit

lange Stunden könnt‘ ich lauschen

liegend blickend traumversunken.


Wandle dann den Regenbogen

der in vielen Farben bricht

fühle dich und spüre mich

und bleibe hier, in meinem Traum.

Frühling

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Es erlaubt des Blickes Staunen

die Zartheit dieser Kraft,

wie die Gischt durch kleine Ritzen

sich schmal und sichtbar macht!


Da und dort erblüht die Welt

bereit den Anfang uns zu schenken,

pastellig fein wie Puderstaub

den Genuss der Süße fast zu schmecken.


Die Würde im Netz der Blütenpracht

fantasieversponnen leuchtend schön,

erscheint der Tage langes Strecken

wie ein nie mehr endendes Vergehen.


Der Frühling küsst die Menschenherzen

streichelt der Tiere zartes Kleid

verzaubert Träume mit Gefühle

fieberrauschend – wunderschön!


Der Jahreszeiten Schönheit

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Ich liebe sie,

die Frühlingsabende,

die Wiesen, weich und dunkel,

das zerschmelzende

und sich verdichtende Gewölk,

die Bäume, verweilend im Welken,

das erste, zarte Grün,

wispernd und zitternd

im steten Wechsel von Schatten und Licht.

Ich liebe das zögernde Scheiden der Sonne,

die Schleier aus versponnenem Dämmer,

die Stille der Erwartung.


Ich liebe sie,

die Sommerabende,

wenn durch Stunden und Worte,

die Natur den Atem verhält,

die Vögel im Flug verharren,

und die Wiesen ihren Duft

voller Träume,

würzig und goldgelb verströmen.

Ich liebe das blauflutende Zwielicht,

die Luft, die wie Seide mein Gesicht gestreift,

wenn der Pulsschlag der Nacht

langsam aus endlosen Weiten näher rückt.


Ich liebe sie,

die Abende des Herbstes,

noch einmal das Ersehnte,

die Träume, die Rosen und du,

und alles schon etwas flüchtig,

der Wind, das bunte und feuchte Laub,

die Sonne verrostend,

ein Abschluss, wenn auch nur in Dingen

und doch in Träume schwer.

Ich liebe diese Stunden,

der Traurigkeit nahe und doch

versucht, das Vergangene zu tragen.


Ich liebe sie,

die Winterabende,

den bange träumenden Mond,

den Frost,

der mich wie jähes Staunen trifft,

wenn die Haut die Kälte spürt,

und die Sehnsucht erwacht

nach Sonne und Licht,

dem Zauber der Pfirsichblüte,

nach Rose, Wiese und Klee.

Ich liebe das weiße Meer der Vergängnis

als das Tor

zu einem neuen Frühling.


Frühling – wir sind bereit!

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Wie dein Herz geht es auf

als Bote der Schönheit

du fühlst es mit

das Lächeln des Neuen.


Die Poesie der Natur

beginnt Gefühl zu werden

im ständigen Austausch

von Blicken und Gerüchen.


Wünsche werden gedacht

ein Anfang ohne Ende erhofft.

Die Zeit der Liebe

überall um uns und mit uns.


Töne hellster Klänge

rauschen durch Wiesen und Wälder

sitzen im Hoch der Bäume

umwerben und bedanken sich.


Die Lust in uns

als festgehaltenes Liebes

reinigt diese wunderbare Zeit

Frühling – wir sind bereit!

Bald

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Die Ruhe vor dem Neuen

das Wartende im Kalt der Zeit

noch döst es vor sich hin

beschützt und zugedeckt.


Doch, es hört bereits

das Zwitschern der Ersten

die vergnügt und voller Freude

in den Morgen uns begleiten.


Und, es erblickt bereits

das Durchbrechen der Kleinsten

die neugierig und besonders mutig

ins Licht des Lebens blinzeln.


Das Wartende streckt beide Hände aus

und reicht sie all den Farben.

Zart und vorsichtig beginnen diese

die Buntheit uns zu malen!