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Gedanken zur Freiheit

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Beginnt Freiheit mit dem ersten Schrei?

In diesem wunderbaren Augenblick………

Endet Freiheit mit dem letzten Hass?

In dieser grauenvollen Hetze……….


Ist die Mitte zwischen hier und dort nun Freiheit?

Oder ist Freiheit nur ein Gedanke, weil niemand hier auf dieser Erde, frei leben kann?

Ein Wunsch das Schlechte zu vergessen und die Freiheit im Frieden zu erleben?


Darf ich bleiben um zu leben?

oder muss ich sterben weil ich lebe?


Warum kann ein Herz nicht denken?


Fragen sind gut…..weil das Leben dieser armen Flüchtlinge viele Fragen stellt!

Fragen sind wichtig…..weil wir damit denken lernen!

Fragen an all die Politiker…..warum sie versagen…so jämmerlich versagen?!

Und letztendlich frag ich mich, was kann ich tun…ich als „frei“ lebender Mensch in einem der reichsten Länder der Welt….was kann ich tun?

Helfen….auf die Straße gehen…..die Jugend motivieren…..meinem Sohn erklären, dass „WIR“ – die meinige Generationen, wohl das Schlimmste hinterlassen wird…..das Schlimmste welches in der Geschichte immer wieder und immer wieder passierte…..

……….einen Trümmerhaufen an Elend…an Unmenschlichkeit….an Menschenhass….an Mord…an Hetze…..und ich kann ihm aber auch erklären, dass es doch sehr sehr viele gibt, die so wie ich, dagegen halten und den Glauben an die Menschlichkeit NIE verlieren werden!


Freiheit muss wohl grenzenlos sein…..so sang es schon Reinhard Mey

Freiheit sollte keine Grenzen kennen…..sonst wäre sie nicht frei!

„Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“…….mein Gedanke dazu:

„Stell dir vor es gibt Schlepper und die Grenzen sind offen“


Freiheit

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Freiheit

in unseren Bewegungen

im Weitergehen

im Betrachten der Welt

der Menschheit um uns.


Freiheit

in unserer Kunst

dem Pinsel in der Hand

den Fingern auf der Tastatur

der Noten im Ohr!


Freiheit

in unserem Handeln

der tiefen Gedanken

des anderen Glaubens

der eigenen Seele!


Freiheit

in unserem Leben

deinem DU – deinem Ich

durch Toleranz verstehend

und der Achtung gebend!


Gedanken und Gedenken an Paris – 07.01.2015 

….frei….

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Menschen verkaufen ihr Leben für ihre Freiheit! Flüchtlingsströme sind unaufhaltsam in Bewegung. Erschreckende Tatsachen, die Freiheit ist im Krieg mit der Not gefangen.

Und doch gibt es das Schöne! Noch gibt es sie. Die Plätze die wir nicht missen möchten, weil sie unsere eigene Freiheit zeigen.

Frei zu sein, für einen Urlaub lang, manchmal auch länger. Doch irgendwann gehen diese Tage vorbei und wir kommen zurück in unser Land. In ein Land das verschont wurde, vom Schrecklichen der Zeit!

Und wir würden um nichts in der Welt diese – unsere Freiheit verkaufen wollen!

Wir – die wir hier leben können!

Wir – die frei sind!

Wir – die dies mehr schätzen sollten!

Das versteckte Glück


Irgendwo zwischen

der Welt hier und

den Träumen dort

steht sie – die kleine Hütte!


Versteckt im Walde

und doch – mit einem Blick so frei

weit oben – dort wo Bäume

den Schatten spenden

und die Sonne wärmen kann.


Wo die Nähe sichtbar

und die Ferne unsichtbar wird

weil alles

an diesem magischen Ort

dem Zauber unterliegt.


Wo kein fragen und handeln

wo kein müssen und dürfen

wo kein ja und nein

das Träumen bestimmen.


Ein Glück lebt dort

verliebt in diesen Zauber

es blickt zu dir

und lächelt dich an!

©sugar4all

Ein Blick

Gefangen vom Alltag

und doch befreiend vom Leben

blicke ich hinaus

wie durch ein Fenster

mit schmutzigem Glas.


Vernebelt und nicht klar

aber doch – mein Blick geschärft, 

ich sehe und entdecke

was ich auch sehen mag

und das was nicht erkennbar ist,

das ist es auch nicht wert

gesehen zu werden.


Und dann ein Sonnenstrahl –

das Sehen kaum mehr möglich

aber doch –  im Herzen

da spürst du es

die wärmende Kraft

die jeden weiteren Blick

plötzlich

total sinnlos macht!

 

Wenn Hunde eine Geschichte erzählen könnten……

Ich bin Willi…..eigentlich ein „Steirerbua“ aber lebe seit einem Jahr in Wien. Bei einer ziemlich coolen Familie, so finde ich. Ich mag sie alle und wenn sie mich alleine lassen, dann bin ich oft traurig und warte und warte…..dann winsel ich, weil ich mir denke sie hören mich und kommen bald zurück. Wie lange sie weg sind, das kann ich nie genau sagen, denn manchmal schlafe ich ein und manchmal dauert es für mich wie eine Ewigkeit. Aber ansonsten habe ich ziemlich viel Spaß und bin gut drauf!

Leider passiert es in letzter Zeit oft, dass ich immer an der Leine geführt werde. Das nervt mich sehr. Dabei liebe ich es so, mit anderen Hunden zu spielen und mich frei zu fühlen. So eine Freiheit erlebte ich vor ein paar Tagen.

Die, die von allen Karin gerufen wird, ging mit mir – leider an der Leine – spazieren. Auf unsere große Wiese, die mag ich besonders, denn dort rieche ich all meine Freunde und seit kurzer Zeit auch meine Freundinnen. Ja, ich bin ziemlich verliebt….nicht in eine….naja…eigentlich in drei.  Am besten riecht aber Ella, meine Ella! Sie ist zwar um einiges größer als ich aber was ist schon eine Größe gegen so einen Duft! Ella riecht einfach toll und Ella ist auch ziemlich schnell. Natürlich nicht so schnell wie ich…..aber sie kann mir gut folgen! Kaum denke ich an Ella bin ich verwirrt….wo war ich stehen geblieben? …ahja….der Spaziergang zur Wiese. Plötzlich kamen die drei Nachbarshunde….die mag ich auch sehr. Und ich hüpfte vor Freude, als ich sie sah. Ich war ganz außer mir und  spürte plötzlich wie Karin, die Leine von mir löste! Ahhhhhhhhh….welch herrliches Gefühl und los ging es. Wir spielten fangen…wie immer die Drei gegen mich….aber es machte so richtig Spaß! Plötzlich hörte ich ein Pfeifen und die drei Nachbarshunde stoppten unsere Spielerei und liefen zu ihrer Besitzerin. Ich blieb fassungslos stehen…..wie kann man nur wegen eines Pfiffs ein Spiel unterbrechen? Ich wartete ein wenig und hörte auch meinen Namen rufen: „Willi hier!“ Ohhhh…jetzt war mir alles klar….das Ende der Freiheit…ich muss zurück an die Leine! Und da kam mir der Blitzgedanke….“Nein – ich will Ella besuchen….vielleicht spielt sie ja weiter mit mir!“ Ich wusste ungefähr wo sie lebte…..und los…..ich lief dem Geruch nach. Ich hörte „Williiiiiiii hiiiiiiier!“ zwar ständig rufen……..aber nein….“Ella…ich komme“!!

Ich lief den Weg entlang, den ich auch gut kannte und je länger ich lief umso lauter wurde es……ahja…..das waren diese Stinker die so laut waren und ich erinnerte mich, dass mich Karin immer ganz kurz an der Leine nahm, wenn wir an ihnen vorbeigingen! Diese Stinker…mhmmmmm…..wo war eigentlich Karin? Ich drehte mich kurz um, aber ich sah sie nicht….Leise hörte ich sie aber und irgendwie bekam ich ein schlechtes Gewissen….sollte ich zurück?! Die Stinker wurden immer lauter und ich war mir nicht mehr sicher, ob das eine gute Idee war, Ella alleine aufzusuchen. Ich blieb stehen und da sah ich sie, meine Karin….als sie mich erblickte, da war sie ziemlich ruhig und rief mich sehr freundlich! Der raue Ton von vorhin war weg…..naja….und weil sie so lieb war, setzte ich mich und wartete bis sie ganz nah bei mir war. Sie streichelte über meinen Kopf…..es machte klick….und schon war ich wieder an der Leine! Karin ging wortlos mit mir zurück und ich trippelte brav neben ihr her….ohne ziehen und ohne ständig am Boden herum zu riechen. Zwar entdeckte ich ein paar übercoole Erdhügel…die Besten um die Nase darin einzugraben….aber ich tat so als würde ich sie gar nicht sehen!