„Alles Meins“

Interessant die Tatsache, dass wenn ich mit meinem einjährigen Hund Willi die Gassirunden mache und eigentlich kein Drang mehr in ihm steckt, er trotzdem Bäume und Sträucher sucht, um dort „hier war ich – das ist mein Baum/Busch“ zu markieren.

Wenn ich dann nach Hause komme und mich umsehe, dann ist mir klar, dass dieses „Alles- Meins-Verhalten“ auch in meinem Mann schlummert. Dieser Zustand zu Hause, hat meiner Meinung nach nichts mit ordentlich versus schlampig sein zu tun. Schön verteilt….überall findet man etwas. Dort ein T-Shirt, eine Jean, ganz klar Socken, ein Gürtel, „ein“ Schlapfen für den Garten, Geldscheine, Münzen, Zahlungsbelege. Sogar in unserer Toilette wird davor nicht halt gemacht. Bücher und Zeitschriften werden nicht an ihrem Platz zurückgelegt, nein….man legt es aufs Fensterbrett, ins Waschbecken…jaja…“Alles-Meins“.

So muss es Willi, meinem Hund gehen, wenn er durch die Natur streift…“Alles-Meins“….markieren und Gerüche hinterlassen!

Und ich stelle mir die Frage, warum ist dieses Verhalten „männlich“ bzw zum Großteil „männlich?“ Was will uns die Natur damit sagen? Du bist der Besitzer über alles oder hier kommt kein anderer in mein Revier?

Ich denke es ist eine Mischung aus beidem……und wie gehen wir Frauen damit um?…..ich habe für mich die beste Lösung gefunden……ich „sammel“ alles ein und lege es auf EINEN Platz.

Und das ist der Unterschied zu früher…da hätte ich es weggeräumt!!

 

Pseudonym – Sugar

Der Name Sugar wird heute in vielen Bereichen „miss“verwendet. Erst vorige Woche sah ich einen Beitrag im RTL über Sugarbabes und Sugardaddys. Das Geld die Welt regiert ist klar….aber das mein Favoritename dazu benutzt wird, hat mich etwas negativ gestimmt. Aber es ist so.

Sugar für süß, Sugar für Filmnamen, Sugar für Bücher, ja sogar gibt es ein Sugar Musical. Sugar ist wie Zucker etwas das uns gut tut bzw gut tun soll!

Klar, will ich euch gut tun. Möchte ich euch mit meinen Blog Gedanken anregen, ein Lächeln über eure Lippen zaubern oder euch kopfschüttelnd die Seite verlassen sehen.

Was hat mich dazu bewegt, mich in der Nicknamewelt „Sugar“ zu nennen? Es gibt einen s/w Klassiker. Ein Klassiker den ich bereits mit 10 Jahren sehen durfte und der in meiner Familie so weitergegeben wird. Mein Sohn war vor ein paar Monaten an der Reihe… „Pauli…es ist soweit, heute darfst du in die Filmwelt eintauchen. Du bist im „Sugar-Film-Anseh-Alter!“ Mit Freude legte ich die DVD ein….nach 90 Minuten war mein Sohn nicht wirklich angetan. Aber es hat ihm mehr die Tatsache eines s/w Films missfallen als der Inhalt und die schauspielerischen Glanzleistungen! Was mich wiederum beruhigt hat.

 

1959- Some like it hot / Manche mögens heiß – Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon – Billy Wilder

Sugar, Daphne, Josephine, Osgood 

Wikipedia :

Some like it hot, meisterhaft in Szene gesetzt von Billy Wilder, ist wohl der witzigste Film seit langem. Es ist eine verrückte, clevere, burleske Komödie, die wie ein Feuerwerk beginnt und bis zum Schluss die tollsten Funken sprüht. Es mag sich abgedroschen anhören, aber Marilyn sah noch nie besser aus. Ihre Leistung als Sugar, die üppige Blondine mit Vorliebe für Saxophonspieler und Männer mit Brille, hat etwas auf köstliche Weise Naives. Sie ist eine Komödiantin mit jener Mischung aus Sexappeal und Gespür für den richtigen Moment, die unschlagbar ist. Ob Curtis nun Lemmon an die Wand spielt, oder andersrum, ist unentschieden. Beide sind exzellent.“– Variety, 1959[64]

sugar start

Wie viele Frauenblogs gibt es eigentlich?! Ich denke, so viele, dass es gar nicht möglich ist, diese zu zählen.

Frauen lieben es sich mit Dingen auseinander zu setzen die sie bewegen und lieben es über Gott und die Welt zu philosophieren, zu lästern und zu kommunizieren. Sie teilen sich gerne mit und sie teilen gerne ihre Ansichten und Gedanken mit anderen.

Was inspiriert mich hier? Warum sollte dieser Blog anders sein als die, die es bereits gibt ?!

Ich weiß es nicht, aber ich tue es. Die Leidenschaft des Schreibens ist in mir. Ich bin täglich mit so vielen Themen der Frau, der Geliebten, der Mutter, der Freundin konfrontiert….ich will es raus lassen…ich will es mit euch teilen.

Ich mag aber nicht nur das Thema der Frauen hier anschneiden. Nein auch die Männerwelt muss herhalten. Als Mutter eines Sohnes, habe ich früh begonnen, die Welt aus der männlichen Sichtweise zu verstehen. Gelingt es mir? Ich denke, JA !

%d Bloggern gefällt das: