Die Liebe und das Leben

IMG_20170509_071329_886

 

Neben mir im Gras lacht das Leben

und trinkt aus seinen reichsten Schalen,

ich sitze, ruh und fühle

der Freude zarten Schein.

 

Will nur den Sonnenblick auf meine Wege streuen,

vergissmeinnichtumsäumt,

da senkt sich nieder ein warmer Glanz,

auf meiner Augen staunend Dank.

 

Ich fasse an das Blühen,

es hält und lässt sich streicheln,

der Bäume Rinde auch, das Farn,

das dicht und satt im Grün der Moose steht.

 

Neben mir im Gras,

da lacht mein Leben.

Ich sitze, ruh und fühle

der Liebe sanft umspielten Schein.

 

Text und Bild © Karin Kronreif
Advertisements

Ohne Titel…. nur ein ?

Nächtlich muss ich wandern nun,

wandern in die Nacht hinein,

mit mir, der bleiche Mondenschein,

wenn die andern träumend ruhn.

Die Nacht ist kühl, voll Holderduft,

Leuchtwürmchen steigen und sinken,

machtvoll wollen sie alles durchdringen

und tiefe Stille erfüllt die Luft.

Auch mir hat mein Herz sich aufgetan,

sinnend lauscht meine Seele hervor,

zerstößt in nächtlicher Schwärze das Tor,

was heute mein Leben, ist morgen vertan.

 

Ein Spiel von Bild und Wort ❤

The long and winding road – mein ewig suchender Weg

 

Mein ewig suchender Weg

endet vor dem Eingang deiner Seele.

Alles kann verschwinden

und nichts kann mehr sichtbar sein,

doch mein Weg wird mich immer zu dir führen.

 

Diese eine letzte leidenschaftliche Nacht,

als das Meer meiner Tränen

den Blick des Regens dir genommen,

fühlte der neue Tag den Schmerz

und ich stand da, vor dem Eingang deiner Seele.

Siehst du noch unseren Weg?

 

Du wirst es nie erfahren,

wie oft ich einsam war,

wie viele Stunden ich weinte

und den Weg zu dir verloren glaubte.

 

Dort wo wir einst standen,

endet mein ewig suchender Weg.

Ich werde warten,

nur auf dich, vor dem Eingang deiner Seele.

 

Ein frei interpretierter Text © by Karin Kronreif

Im Original und pure Inspiration für mich, von „meinen“ wunderbaren Beatles THE LONG AND WINDING ROAD ! Viel Freude beim Hören und Lesen ❤

abc etüden

2017_16-17_1_eins

 

Ein einziges welkes Blatt hing noch am Baum. Die Tage wurden wärmer und die Rufe der Neuankömmlinge lauter:
„Willst du nicht endlich hier abhauen? Wir brauchen Platz für unsere Schönheit. Sieh dich doch an, du bist zerknittert und alt. Niemand braucht dich hier!“

Der kleine Ast, auf dem das welke Blatt einen Herbst und einen langen Winter verbrachte, streichelte zart die kleine runzelige Blatthand.

„Bitte verlass mich nicht! Wenn du gehst, dann landest du als Leichenschmaus bei den Käfern, Ameisen und Larven. Doch wenn du bleibst, dann zeige ich dir, wie wunderschön das Leben mit mir ist!“

„Ach mein liebster Freund. Bei dir kommen wohl Frühlingsgefühle hoch? Irgendwann muss ich doch fallen. Hörst du nicht die Neuen? Wie sie mich loswerden wollen!“

„Vergiss die Neuen. Die glauben ein Baum ist nur dann schön, wenn er Blätter trägt. Das wäre so, als wenn du nur dann duschen kannst, wenn du einen Duschvorhang hast! Alles Quatsch!“

Da musste das welke Blatt lachen und blieb …. noch viele viele Jahreszeiten lang!


Der Einladung von

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2017/04/16/schreibeinladung-fuer-die-textwoche-16-17-wortspende-von-ruhrkoepfe/

habe ich gerne angenommen<3 !

…denn die Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters…auch bei uns Wort und Textkünstlern !

Lauer Wind

IMG_20170414_074916_542it

Irgendwo fängt an ein lauer Wind zu wehen………..

wenn Elfen lächeln

und Zwerge tanzen

wenn Blüten verzaubern

und Schmetterlinge lieben.

 

Irgendwo fängt an ein lauer Wind zu wehen….

wenn Kinder staunen

und Mütter weinen

wenn Hoffnung lebt

und Gebete glauben

 

Irgendwo fängt an ein lauer Wind zu wehen….

wenn Menschen sehen

und Wälder plaudern

wenn Friede wächst

und Kriege fühlen.

© Text und Bild by Karin Kronreif
%d Bloggern gefällt das: