Ein Sandkorn

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Ich fühl‘, als wäre ich ein kleines Sandkorn,

geboren in heißer Glut

verirrt auf nassem Grund

verklebt vom Leben.

Irgendwer und irgendwo.


 

Schritte höre ich

und vor mir stehen bleibt ein Mensch.

Er nimmt mich hoch

er blickt mich an

und ich fühle

wie seine Finger mit mir spielen.

Das Warm der Haut

das kurze Glück

die Wichtigkeit, die liegt doch,

sooft in der Geborgenheit.


 

Losgelassen werde ich nun

falle, fliege, lande.

Nun lieg‘ ich hier und spüre Glück

es ist, als wäre ich angekommen

an einem neuen Platz.

Nicht mehr irgendwer, nur irgendwo.

 

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14 Kommentare zu “Ein Sandkorn”

  1. Sehr schön und poetisch in Worten verpackt. Es entstehen in deinen Gedichten immer schöne Bilder, deine Worte sind sehr bildhaft. Das ist eine große Begabung.
    Danke für dieses Sandkorn!

    Gefällt 2 Personen

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