Vom Mondenglanz

060815

 

Auf hohen Wellen saßen Märchen

und tranken Mondenglanz

sie flüsterten

und schenkten der Liebheit ihre Seelen.


 

 

Sie fanden das Glück, in einem fernen Schloss,

aus hohen Kiefern war das Schloss gebaut

und große Pilze waren Tische

und wilde Wurzeln waren Stühle.


 

 

Grünes Moos dehnte sich zu Betten,

und Tannenzapfen leuchteten

als Lichter durch die Nacht.

Alles war, als ob es ewig wär und immer.


 

 

Am vierten Morgen fanden Elfen dann,

das Glück im weichen Bette liegen,

lag da, als ob es schliefe,

glückselig und so rein.


 

 

Wie ein Wirbel gelber Sonnenstäubchen,

die sich im Lichte um und drehn,

und mit großen trunknen Augen

strahlte das Glück die Elfen an.


 

 

Noch heute sitzen Märchen dort,

auf ruhend sanften Wellen,

sie trinken Mondenglanz, flüstern

und schenken uns das Glück der Welt.


 

 

 

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4 Kommentare zu “Vom Mondenglanz”

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