Roter Nebel

291112


Hände berühren mein Gesicht,

Finger spielen mit Lippen,

Beine umschlingen, streichen entlang.

Du bist so rein, kein Bitten

durchdringt mehr meinen Blick.

Bist du mir zugeflogen?

Wie ein taumelnder Falter

in den flimmernd saugenden Schein.

Ich küsste dich,

und die Regung war,

wie das Neigen der Pflanze zum Licht.

Eine erwärmte, erwärmende Nacht,

wog sich im roten Nebel.

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32 Kommentare zu “Roter Nebel”

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