Gedanken zur Freiheit

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Beginnt Freiheit mit dem ersten Schrei?

In diesem wunderbaren Augenblick………

Endet Freiheit mit dem letzten Hass?

In dieser grauenvollen Hetze……….


Ist die Mitte zwischen hier und dort nun Freiheit?

Oder ist Freiheit nur ein Gedanke, weil niemand hier auf dieser Erde, frei leben kann?

Ein Wunsch das Schlechte zu vergessen und die Freiheit im Frieden zu erleben?


Darf ich bleiben um zu leben?

oder muss ich sterben weil ich lebe?


Warum kann ein Herz nicht denken?


Fragen sind gut…..weil das Leben dieser armen Flüchtlinge viele Fragen stellt!

Fragen sind wichtig…..weil wir damit denken lernen!

Fragen an all die Politiker…..warum sie versagen…so jämmerlich versagen?!

Und letztendlich frag ich mich, was kann ich tun…ich als „frei“ lebender Mensch in einem der reichsten Länder der Welt….was kann ich tun?

Helfen….auf die Straße gehen…..die Jugend motivieren…..meinem Sohn erklären, dass „WIR“ – die meinige Generationen, wohl das Schlimmste hinterlassen wird…..das Schlimmste welches in der Geschichte immer wieder und immer wieder passierte…..

……….einen Trümmerhaufen an Elend…an Unmenschlichkeit….an Menschenhass….an Mord…an Hetze…..und ich kann ihm aber auch erklären, dass es doch sehr sehr viele gibt, die so wie ich, dagegen halten und den Glauben an die Menschlichkeit NIE verlieren werden!


Freiheit muss wohl grenzenlos sein…..so sang es schon Reinhard Mey

Freiheit sollte keine Grenzen kennen…..sonst wäre sie nicht frei!

„Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“…….mein Gedanke dazu:

„Stell dir vor es gibt Schlepper und die Grenzen sind offen“


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12 Kommentare zu “Gedanken zur Freiheit”

  1. Wenn der Planet so voll ist, ist es mit der Freiheit nicht so weit her. Und die gezogenen Grenzen riechen ebenfalls nicht nach Freiheit. Die Herdentiere, wir auch, können auch nicht wirklich die große Freiheit leben.
    Liebe Grüße, Charles

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  2. Ein schöner, ein guter Text. Für mich.
    Freiheit – ich denke, es kommt darauf an, was ich persönlich als Freiheit empfinde, wie ich sie für mich definiere. Wenn ich hier an der See sitze, dann verspüre ich eine grenzenlose Freiheit. Auch wenn die mehr theoretischer Natur ist. Aber theoretisch könnte ich morgen mit einem Schiff überall hin fahren – und dort, wo ich ankomme, meinen persönlichen Horizont erweitern, indem ich mich mit den dort lebenden Menschen unterhalte.
    Für dich, für mich, für uns sind die Grenzen offen. Grundsätzlich. Ist es schon Freiheit, wenn wir uns keiner Schlepperbanden bedienen müssen?
    Viele Grüße von der Ostsee 😉

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    1. Es ist schon eine Freiheit, die Möglichkeit zu haben wohin zu fahren…so wie du es geschrieben hast….auch das ist bereits eine kleine schöne Lebensfreiheit! Und trotzdem stecken wir alle in einem System, das uns so vieles nimmt! Und all die Flüchtlinge wollen nur weg…da ist das Leben in Gefahr und somit kann nur eine bestimmte Art von Freiheit, ihren unglaublichen Kampf ums Überleben, ihnen dabei diese große Hoffnung geben! Danke für dein schönes Kommentar und Wien grüßt herzlich zurück !

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      1. Hi, wenn du das lesen magst:
        https://sven2204.wordpress.com/2012/09/05/nachdenkpause/

        Meine Großeltern mit meinem Vater als damals Jugendlicher, und mein Onkel, damals noch Kind, mit seiner Familie sind 1945 aus dem heutigen Polen geflüchtet. Sie haben Haus und Hof zurück gelassen. Ich schätze, dass mein Vater noch heute, mit 86, traumatisiert ist.
        Gerade vor ein paar Tagen, als ich ihn zu seinem Geburtstag anrief, haben wir über die aktuelle Flüchtlingssituation gesprochen …. Es gibt schönere Themen.
        Gleiches gilt für 2 Syrer, die geflüchtet und nun hier im Nachbarort untergekommen sind. Beide mit einer medizinischen Ausbildung. Ein Freund hatte sie unterstützt. Was ich dabei so mitbekommen habe – einfach nur, ich sag‘ mal, schwer vorstellbar. Es ist noch etwas anderes, die dramatischen Ereignisse von Betroffenen geschildert zu bekommen, als aus den Medien darüber zu erfahren.
        So gesehen stimme ich dir zu, dass der Überlebenskampf dieser Menschen vielleicht eine andere „bestimmte Art von Freiheit“ in sich birgt, als wir, die all das nicht persönlich erlebt haben, uns je darunter vorstellen können. Das mag so sein. Ich kann ja mal fragen ….
        Und tschüss, bis denne

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  3. Freiheit existiert nicht im Leben, niemand ist ganz frei, nirgendwo. Wären wir frei, könnten wir den Kosum einschränken, nicht für Dumpinglöhne arbeiten, dadurch nicht andere Länder und deren Menschen wirtschaftlich ruinieren, wären zufriedener, bescheidener, großzügiger, demütiger. Wir würden das System der modernen Sklaverei durch das Kapital abschaffen. Wir tun dies aber nicht, wir weinen, protestieren, denken nach, aber wir können nicht verzichten. Wegen uns, der Kinder, der Familie, wegen den anderen Menschen, die auch nicht verzichten. Aber eines können wir ganz sicher. Den Menschen, die unsere Hilfe benötigen ihre Würde zurück geben, Essen, Frieden, ein Dach über dem Kopf …, und Hoffnung – das muss möglich sein.

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