Gedankenflug

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Teilen wir das Gestern mit dem Morgen

wenn im Netz der Träume

der Moder den einzigen Faden zieht?

Langsam, schnell

und doch zu langsam.

Wie süß es doch roch

dieses verträumte Leben,

sorglos flatternd flog es an uns vorbei

und sucht nun weiter,

langsam, schnell

und doch zu schnell.


Teilen wir das Morgen mit dem Gestern

wenn im Fadenrausche

kein Netz die Liebe hält?

Zart, fest

und doch zu zart.

Wie wohlig es war

dieses eine Leben nur,

gebunden in Freiheit hielten wir es fest

und denken nun weiter,

zart, fest

und doch zu fest.

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16 Kommentare zu “Gedankenflug”

  1. Es ist nie leicht, das rechte Maß, das rechte Tempo zu finden. Und wenn man denkt, man hat seinen Rhythmus gefunden, hat sich das Leben wieder verändert… doch gerade diese Abwechslung macht es aus: Unser Leben!
    Was für ein schönes Gedicht, was für ein stimmungsvolles Foto!
    Liebe Abendgrüße von
    Marlis

    Gefällt 1 Person

  2. Und: das gehört nicht hierher (aber irgendwo muss ich es ja mal hinstellen) – auf diese Erkenntnis könnte ich glatt neidisch werden:
    „Schreiben ist die Möglichkeit das zu denken
    was du nicht sagen kannst
    und das zu lesen
    was du schreiben willst.“

    Gefällt 2 Personen

  3. Wie schön, Sugar!
    Alleine, dass ich es schon zum siebten Male lese! Vielleicht waren es acht (so richtig hatte ich nicht mitgezählt – 7 aber ist meine Lieblingszahl).
    Ein Gedicht ist Dein Gedicht – eine Verdichtung, eine Knospe, ich musste es mehrmals lesen, damit es aufgeht und die Blume blüht.

    Gefällt 1 Person

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