Die Liebe und der Eifer

Die Liebe ist eine tiefe Herzenssache. Sie reicht soweit, dass es Menschen gibt, die den Partner mehr lieben als sich selbst. Diese Grenze  zur vollkommenen Hingabe und zu sich selbst kann nicht mehr gezogen werden. Das Verfallen in diese Rolle kann sogar soweit führen, dass das eigene Ich in den Bedürfnissen zurückgestellt wird, und irgendwann gar nicht mehr da ist.

Natürlich ist es ein Verlangen von uns allen, den einen Partner zu finden. Den einen, den man nie mehr loslassen möchte, den man nicht verlieren will. 

So wie ich das beobachte, sind es oft Frauen, die sich dieser absoluten Liebe unterwerfen. Devot werden und sich dieser Haltung gar nicht mehr bewusst sind. Und dann, weil diese ewige Garantie nicht gegeben sein kann, Eifersucht er-und ausleben. Sie stecken tief in einer Verlustangst, ausgelöst durch Zweifel und Eifersucht. 

Beginnt man zu suchen, wird man auch etwas finden. Und wenn es bedeutungslos ist, dann wird es vom Gefühl der Eifersucht plötzlich bedeutend gemacht. Und der Kreis schließt sich, weil die Angst ihn/sie zu verlieren, immer größer wird.

„Er sieht, dass Du nichts mehr als ihn auf Erden liebst, und zweifelt nur, weil Du ihm nichts zu zweifeln gibst.“  (Johann Wolfgang von Goethe)

Dabei sollte die Liebe etwas UNENDLICHES sein. Ein in sich wachsendes Gefühl, das nach oben keine Grenzen kennt und unendlich in ihren Möglichkeiten immer weiter wächst.

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6 Kommentare zu „Die Liebe und der Eifer“

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